2009 - Der Europamythos von der Antike bis heute
Der Kunsthistoriker William Sebastian Heckscher schrieb einmal: „Texts are matched to pictures, pictures are reduced to motivs, motivs are associated with ideas, ideas are invested in forms.“ Heckscher bringt mit diesen Worten den Wandel den der antiken Mythos über die Jahrhundert bis heute durchgemacht hat, prägnant auf den Punkt. Angefangen hat alles mit der literarischen Niederschrift antiker Autoren wie Homer, Aischylos, Moschos, Ovid... Diese Mythenerzähler hielten in ihren Werken, das Wissen um die römisch-griechische Götterwelt für die nachfolgenden Generationen fest. Inspiriert von der Dramatik und Emotionalität mancher Erzählungen verwendeten Maler und Bildhauer diese mythischen Erzählung als Quell für eine Vielzahl an Bilder. Da meist nie die Geschichte in ihrer ganzen Länge erzählt werden konnte, entwickelten sich mit der Zeit eigene bildliche, die Geschichte auf das wesentlichste verkürzende Motive, wie im Fall des Mythos von der Prinzessin und dem Göttervater, für den von nun Europa und der Stier stand. Der dritte und vierte Schritt „motivs are associated with ideas, ideas are invested in forms“ soll im Rahmen meines Beitrags "Der Europamythos" zum Internetprojekt "Streifzüge" (innerhalb des Masterstudiengangs Europawissenschaften an der Uni Wien im SoSe 2009) in der erforderlichen Kürze untersucht werden, da es sich herausstellen wird, dass von Epoche zu Epoche sich aufgrund kulturelle, politischer, sozialer Veränderungen die Verwendung sowie die Assoziationen veränderten. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf den Wandel in der Bildwelt, jedoch ist diese nicht immer ohne zeitgenössiche Texte verständlich. Aus diesem Grund wird zu Beginn ein jeder Epoche stets eine Text gewählt, der in gewisser Weise die Essenz der Verwendung des Europamythos innerhalb einer bestimmten Epoche bzw. Jahrhundert verdeutlicht.
2008 - Österreichische Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts (OGE 18)
Am 4. Dezember 2008 ging die neue Website der Österreichischen Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts online. Ziel ist es, kurzfristig die Site zur zentralen Informationsplattform der Gesellschaft und langfristig der 18. Jahrhundert Forschung in Österreich auszubauen.
Hier geht es zur Website: www.oege18.org
Hier geht es zur Website: www.oege18.org
WS 2006/2007 & 2007/2008 - M4 Kursweblog
WS 2006/07 M4 Kurs "Informatik und Medien in der Geschichtswissenschaft - Weblog
Basierend auf einem Blended Learning Konzept stellte die kommunikative Basis des Kurses ein Weblog dar. Hierüber wurden den TeilnehmerInnen Aufgaben gestellt, die sie auf ihrem jeweilig eigenen Webblog veröffentlichten und von den BetreuerInnen - Prof. Wolfgang Schmale, Martin Gasteiner und Marion Romberg - unmittelbar kommentiert wurden. Ein Blick auf den Kursblog kann hier genommen werden.
WS 2007/08 M4 Kurs "Informatik und Medien in der Geschichtswissenschaft - Weblog
Diese Lehrveranstaltung wiederholt grundlegend das Konzept des M4 Kurses vom vorherigen Wintersemester. So wurde auch der Kursblog wiederverwendet.
Basierend auf einem Blended Learning Konzept stellte die kommunikative Basis des Kurses ein Weblog dar. Hierüber wurden den TeilnehmerInnen Aufgaben gestellt, die sie auf ihrem jeweilig eigenen Webblog veröffentlichten und von den BetreuerInnen - Prof. Wolfgang Schmale, Martin Gasteiner und Marion Romberg - unmittelbar kommentiert wurden. Ein Blick auf den Kursblog kann hier genommen werden.
WS 2007/08 M4 Kurs "Informatik und Medien in der Geschichtswissenschaft - Weblog
Diese Lehrveranstaltung wiederholt grundlegend das Konzept des M4 Kurses vom vorherigen Wintersemester. So wurde auch der Kursblog wiederverwendet.
2006 - >>OBSERVER<< Zeitleiste
siehe näheres unter der Rubrik >>OBSERVER<< (2006)
2004/2005 - Hypertext/Bibliomanie...Die drei R's des Hypertextes und WWW
Die Datenbank entstand unter Leitung von Dr. Jakob Krameritsch und zum Teil von Dr. Lydia Marinelli über mehrere Semester. Unter dem Titel "paper sucks, get connected. Hypertext: Theorie und Praxis für Geistes- und KulturwissenschaftlerInnen" hat sich die Site das Ziel gesetzt, "Aus- bzw. Rückwirkungen der Medien auf Gesellschaft, Kultur und damit auch dem Feld der Wissenschaft" (1) zu untersuchen.
Im Wintersemester 2004 haben wir uns besonders mit der Fragestellung auseinandergesetzt, inwieweit Hypertext und Geschichte einen Gleichung oder eben auch eine Ungleichung sein kann. Wo liegen die Potenziale und die Gefahren der Neuen Medien insbesondere des Hypertextes für die Geschichtswissenschaft? Anders gedacht für die Geschichtsdidaktik?
Zentrale medientheoretische Texte wurden als Ausgangsposition herangezogen und weitergedacht. So habe ich mich mit Eckhard Schumachers Aufsatz "Revolution, Rekursion, Remediation. Hypertext und World Wide Web" beschäftigt. Unter dem Titel "Die drei R's des Hypertext und WWW" werden die fünf Utopien - Selektion, Partizipation, Externalisierung, Wissensordnung, Speicherung - kritisch für die Geschichtswissenschaft hinterfragt.
Schumacher, Eckhard: Revolution, Rekursion, Remediation. Hypertext und World Wide Web, in: Kümmel, Albert/Scholz, Leander/Schumacher, Eckhard [Hrsg.]: Einführung in die Geschichte der Medien, Paderborn 2004, S. 255 – 276.
Im Wintersemester 2004 haben wir uns besonders mit der Fragestellung auseinandergesetzt, inwieweit Hypertext und Geschichte einen Gleichung oder eben auch eine Ungleichung sein kann. Wo liegen die Potenziale und die Gefahren der Neuen Medien insbesondere des Hypertextes für die Geschichtswissenschaft? Anders gedacht für die Geschichtsdidaktik?
Zentrale medientheoretische Texte wurden als Ausgangsposition herangezogen und weitergedacht. So habe ich mich mit Eckhard Schumachers Aufsatz "Revolution, Rekursion, Remediation. Hypertext und World Wide Web" beschäftigt. Unter dem Titel "Die drei R's des Hypertext und WWW" werden die fünf Utopien - Selektion, Partizipation, Externalisierung, Wissensordnung, Speicherung - kritisch für die Geschichtswissenschaft hinterfragt.
Schumacher, Eckhard: Revolution, Rekursion, Remediation. Hypertext und World Wide Web, in: Kümmel, Albert/Scholz, Leander/Schumacher, Eckhard [Hrsg.]: Einführung in die Geschichte der Medien, Paderborn 2004, S. 255 – 276.
2004 - Europaikonographie in Wien...Die "malerische" Europa
Im Rahmen des M 2 Kurses "Analyse und Interpretation bildlicher und dinglicher Quellen" unter der Leitung von o.Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schmale entstand diese Website zur Präsenz und Absenz Europas in Wien. Mithilfe des Hypertextcreators stellten die TeilnehmerInnen ihre Untersuchungen der verschiedenen Visualisierungen Europas in Wien ins Netz. In Zusammenarbeit mit meinem Studienkollegen Martin Gasteiner begab ich mich auf die Suche nach frühneuzeitlichen, gemalten Erdteilallegorien in Wien. Unter der Rubrik "Die malerische Europa" fassten wir unsere Ergebnisse zusammen. Dieses Projekt war auch der entscheidende Impuls für meine Diplomarbeit "Die Welt in Österreich - 57 Beispiele barocker Erdteil-Allegorien".
2003/2004 - Französische Revolution
Im Verlauf meines Studiums habe ich verschiedenste e-Learning Szenarios miterlebt und/oder mitgestaltet. In 2003 zu Beginn meines Studiums der Geschichte und der Kunstgeschichte an der Universität Wien befand ich mich noch am empfangenen und erlebenden Ende des didaktischen Einsatzes des Internets im Rahmen der Lehre. In einer Vorlesung zur Geschichte der Französischen Revolution unter Leitung von o.Uni.-Prof. Dr. Wolfgang Schmale wurde der Hypertextcreator eingesetzt. Es handelt sich hierbei um ein Content Management System (CMS), in das Texte, Bilder, Videos u.v.m. eingwoben und mittels Attribute zu einem Wissensnetz geknüpft werden können. Mehr zum didaktischen Einsatz einfach hier klicken.
Im Rahmen der Vorlesung mussten ca. 80 Studierende statt einer Klausur im Verlauf des Semesters jeweils drei unterschiedliche Texte - Biographie, Ereignis, Quelle oder Rezension - verfassen. Von den Betreuern wurden die Texte korrigiert und anschließend ins Internet gestellt. Ich verfasste Texte zum Lettre de Prince, zu Rabaut Saint-Étienne, Jean-Paul und eine Rezension und näherte mich dem Hypertextcreator und somit dem Internet zunächst lediglich als mittelbarer Produzent. Erst im folgenden Semester (siehe Europa) sollte ich auch unmittelbar an der Gestaltung eine Website mithilfe des Hypertextcreators beteiligt sein. Das Ergebnis der Vorlesung lässt sich sehen. Es entstand eine umfangreiche, facettenreiche Datenbank zur Französischen Revolution.
Im Rahmen der Vorlesung mussten ca. 80 Studierende statt einer Klausur im Verlauf des Semesters jeweils drei unterschiedliche Texte - Biographie, Ereignis, Quelle oder Rezension - verfassen. Von den Betreuern wurden die Texte korrigiert und anschließend ins Internet gestellt. Ich verfasste Texte zum Lettre de Prince, zu Rabaut Saint-Étienne, Jean-Paul und eine Rezension und näherte mich dem Hypertextcreator und somit dem Internet zunächst lediglich als mittelbarer Produzent. Erst im folgenden Semester (siehe Europa) sollte ich auch unmittelbar an der Gestaltung eine Website mithilfe des Hypertextcreators beteiligt sein. Das Ergebnis der Vorlesung lässt sich sehen. Es entstand eine umfangreiche, facettenreiche Datenbank zur Französischen Revolution.






